Universität KonstanzExzellenzcluster: Kulturelle Grundlagen von Integration

Neuerscheinung: Makedonien nach den Königen (168 v. Chr. – 14 n. Chr.). Von Frank Daubner

15. Oktober 2018

Cover

Stuttgart: Franz Steiner Verlag 2018
Zitation

Im Zuge der Eroberung Makedoniens durch Rom im Jahr 168 v. Chr. und der darauf folgenden Gesetzgebung veränderten sich die gesellschaftlichen Strukturen, wurden die königszeitlichen Führungsschichten zerschlagen. Wie konnte sich im Anschluß daran aus den heterogenen Identitätsgruppen der provinzialen Gesellschaft Makedoniens – Makedonen, Griechen, Thrakern, Illyrern, Epiroten, Kleinasiaten, Italikern und Römern – eine übergreifende Identität bilden? Frank Daubner geht dieser Frage anhand eines weiten Spektrums an Quellen nach und betrachtet dabei die gesamte Provinz unabhängig von den heutigen Staatsgrenzen. Schwerpunkte setzt er bei der Untersuchung der römischen Gesetzgebung nach der Eroberung, der Integration von römischen Kolonien und Kolonisten in die Provinzlandschaft und der augusteischen Zeit – in der sich anhand von Inschriften und Bauten erstmals die neuentstandene "provinziale" Elite nachweisen läßt. Daubner kann so den chronologischen und regional differenzierten Prozeß zeigen, in dem sich aus den Überresten der zerstörten staatlichen und gesellschaftlichen Strukturen des Landes wieder eine funktionsfähige Gesellschaft entwickelte.  (Verlag)

Prof. Dr. Frank Daubner ist Professor für Alte Geschichte an der Universität Trier. Von Oktober 2013 bis September 2014 war er Fellow am Kulturwissenschaftlichen Kolleg Konstanz, wo er für dieses Buch forschte.


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