Universität KonstanzExzellenzcluster: Kulturelle Grundlagen von Integration

Dr. Henning Börm

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Vita

Henning Börm

1995–2002 Studium der Fächer Geschichte und Deutsch (Lehramt Gymnasium) an der Universität Kiel

1998–2002 Studentische Hilfskraft am Institut für Klassische Altertumskunde der Universität Kiel

2003–2004 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Seminar für Alte Geschichte der Universität Münster

2004–2008 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Klassische Altertumskunde der Universität Kiel

2006 Promotion im Fach Alte Geschichte

Seit 2008 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Alte Geschichte der Universität Konstanz

2014–2015 Fellow am Kulturwissenschaftlichen Kolleg Konstanz

Forschungsschwerpunkte

  • Stasis im Hellenismus
  • Das Römische Reich in der Spätantike (4. bis 7. Jahrhundert)
  • Kontakte und Konflikte zwischen der griechisch-römischen Welt und dem Iran
  • Antike Historiographie
  • Das römische Kaisertum
  • Antimonarchische Diskurse im Altertum

Funktion innerhalb des Exzellenzclusters

Fellow am Kulturwissenschaftlichen Kolleg Konstanz (April 2014–März 2015)

Forschungsprojekt „Stasis in griechischen Poleis des Hellenismus“
Abstract

Ausgewählte Publikationen

(als Herausgeber, mit Nino Luraghi) The Polis in the Hellenistic World, Franz Steiner Verlag, Stuttgart 2018

Prokop und die Perser. Untersuchungen zu den römisch-sasanidischen Kontakten in der ausgehenden Spätantike [OrOcc 16], Franz Steiner Verlag, Stuttgart 2007.

Westrom. Von Honorius bis Justinian, Kohlhammer, Stuttgart 2013.

(als Herausgeber:) Antimonarchic Discourse in Antiquity. Stuttgart: Franz Steiner 2015 (Studies in Ancient Monarchies, 3).

Der Perserkönig im Imperium Romanum. Chosroes I. und der sasanidische Einfall in das Oströmische Reich 540 n. Chr., Chiron 36, 2006, S. 299–328.

Die Herrschaft des Kaisers Maximinus Thrax und das Sechskaiserjahr 238 – der Beginn der „Reichskrise“?, Gymnasium 115, 2008, S. 69–86.

Das Königtum der Sasaniden – Strukturen und Probleme. Bemerkungen aus althistorischer Sicht, Klio 90, 2008, S. 423–443.

Das weströmische Kaisertum nach 476, in: Börm, H. u. a. (eds.), Monumentum et instrumentum inscriptum, Stuttgart 2008, S. 47–69.

„Es war allerdings nicht so, dass sie es im Sinne eines Tributes erhielten, wie viele meinten...” Anlässe und Funktion der persischen Geldforderungen an die Römer, Historia 57, 2008, S. 327–346.

Herrscher und Eliten in der Spätantike, in: Börm, H. – Wiesehöfer, J. (eds.), Commutatio et contentio. Studies in the Late Roman, Sasanian, and Early Islamic Near East, Düsseldorf 2010, S. 159–198.

(mit Havener, W.): Octavians Rechtsstellung im Januar 27 v. Chr. und das Problem der „Übertragung“ der res publica, Historia 61, 2012, S. 202–220.

Justinians Triumph und Belisars Erniedrigung. Überlegungen zum Verhältnis zwischen Kaiser und Militär im späten Römischen Reich, Chiron 43, 2013,  S. 63–91.

Hydatius von Aquae Flaviae und die Einheit des Römischen Reiches im 5. Jahrhundert, in: Bleckmann, Bruno; Stickler, Timo (eds.), Griechische Profanhistoriker des fünften nachchristlichen Jahrhunderts [Historia ES 228], Stuttgart: Steiner 2014, S. 195-214.

Born to be Emperor. The Principle of succession and the Roman monarchy; in: Wienand, Johannes (ed.), Contested Monarchy, Integrating the Roman Empire in the Fourth Century AD. Oxford: Oxford University Press 2015, S. 239-264.

Kontakt

Tel. 07531 88-2477
E-Mail henning.boerm[at]uni-konstanz.de