Universität KonstanzExzellenzcluster: Kulturelle Grundlagen von Integration

Prof. Dr. Pascale Cancik

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Vita

Pascale Cancik

Studium der Rechtswissenschaft in Tübingen und Berlin (FU).

1992 bis 1995 wiss. Hilfskraft Universität Tübingen.

1995–1997 Referendariat in Tübingen, Naumburg, Speyer (Deutsche Hochschule für Verwaltung) und London.

1999 Promotion an der Universität Tübingen (Parlamentarische Opposition in den Landesverfassungen, 2000).

1997–2000 Rechtsanwältin bei Bruckhaus pp. Düsseldorf (Umweltrecht, Öffentliches Wirtschaftsrecht).

2000-2006 Stipendiatin des Graduiertenkollegs Rechtsgeschichte und wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Frankfurt am Main (Prof. Stolleis).

2003–2005 Sachverständiges Mitglied der Enquetekommission „Reform der Hessischen Verfassung“ des Hessischen Landtags.

2006 Habilitation mit einer verwaltungs(rechts)historischen Arbeit.

2006/2007 Mitarbeiterin am Bundesverfassungsgericht.

2007/2008 Elternzeit.

Seit 2008 Professorin für Öffentliches Recht, Geschichte des europäischen öffentlichen Rechts und Verwaltungswissenschaft, Universität Osnabrück,
seit 2012 Direktorin des Instituts für Kommunalrecht und Verwaltungswissenschaften.

Forschungsschwerpunkte

Verfassungs- und Parlamentsrecht

Europäisches und deutsches Umweltrecht, insbes. Abfallrecht, Recht der Lärmaktionsplanung

Geschichte des Verwaltungsrechts

Forschungsinteresse: Rechtspraxis, Implementationskonflikte, Recht als Kommunikation und als Kommunikationsdeterminante, Verwaltung „vor Ort“

Funktion innerhalb des Exzellenzclusters

Fellow am Kulturwissenschaftlichen Kolleg Konstanz (Oktober 2014–August 2015)

Forschungsprojekt „Zur Geschichte der neueren Bürokratiekritik“
Abstract

Ausgewählte Publikationen

Verwaltung und Öffentlichkeit in Preußen. Kommunikation durch Publikation und Beteiligung im Verfahren im Recht der Reformzeit, Tübingen 2007.

Georg Meyer, in: Peter Häberle/ Kilian/ Heinrich A. Wolff (Hg.), Staatsrechtslehrer des 20. Jahrhunderts, Berlin, 2014 (i.E.).

Verwaltung, Raum, Verwaltungsraum – eine historische Annäherung, in: Hermann Hill/ Utz Schliesky (Hg.): Die Vermessung des virtuellen Raums, Baden-Baden, 2012, 29–54.

Fingierte Rechtsdurchsetzung? Zum (sukzessiven) Abschied von der Eröffnungskontrolle, DÖV 2011, 1–10 (= gekürzte Version von Cancik, Fingierte Rechtsdurchsetzung in: Waechter (Hg.): Grenzüberschreitende Diskurse. Festgabe für Hubert Treiber, 2010, 487–508).

„Einer wirksamern Theilnahme der Bürgerschaft …“ – Partizipationskonzepte zu Beginn des 19. Jahrhunderts, in: Christiane Büchner/Andreas Musil (Hg.), Die Stadtverordnetenversammlung von Potsdam im Wandel der Zeit, 2010/ 2011, 19–37.

Vom Widerspruch zum informalen Beschwerdemanagement – Siegt der „Verhandlungsstaat“ über den „hoheitlichen Anordnungsstaat“?, Die Verwaltung 2010, 467–499.

Preußische Wirtschaftsverwaltung im frühen 19. Jahrhundert – Ein Beispiel für 'kommunikative Verwaltung'?, in: Peter Collin/ Klaus Gert Lutterbeck (Hg.):  Eine intelligente Maschine? Handlungsorientierungen moderner Verwaltung (19./ 20. Jh.), 2009, 265–280.

„Wirtschaftsverwaltungsrecht“ avant la lettre? Verwaltungshandeln zwischen ‚Mühlenfreiheit’ und Mühlenruin im 19. Jahrhundert, in: Rolf Lieberwirth/ Heiner Lück (Hg.): Akten des 36. Deutschen Rechtshistorikertages, 2008, 176–194.

Aufklärung und Rechtsdurchsetzung. Der Diskurs über die Kommunikation der Gesetze, in: Andreas Bauer/ Karl H.L. Welker (Hg.), Europa und seine Regionen. 2000 Jahre Rechtsgeschichte, Wien 2007, 497–522.

„Selbst ist das Volk“ – Der Ruf nach „Volkstümlichkeit der Verwaltung“ in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, Der Staat Bd. 43 (2004), 298–327.