Universität KonstanzExzellenzcluster: Kulturelle Grundlagen von Integration

Dr. Andrea Rehling

Vita

Porträt Andrea Rehling

2012 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Leibniz-Institut für Europäische Geschichte Mainz.

2007–2012 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte der Universität Mannheim.

2009 Promotion an der Eberhard Karls Universität Tübingen mit der Dissertation „Korporatismus als Stabilisierungsstrategie. Von der Zentralarbeitsgemeinschaft zur Konzertierten Aktion“.

2002–2005 Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Nachwuchsgruppe „Regieren im 20. Jahrhundert. Politik in der modernen Industriegesellschaft“ der VW-Stiftung an der Eberhard Karls Universität Tübingen.

2002 Magistra Artium (M.A.): „Die deutschen Wirtschaftseliten in der öffentlichen Wahrnehmung 1950–1975. Eine empirische Untersuchung am Beispiel der Magazine Spiegel, Stern und Quick“.

2000 Bakkalaurea Artium (B.A.): „Die Rolle der christlichen Kirchen im ‚Dritten Reich‘ und ihr Umgang mit dieser Vergangenheit“.

1996–2002 Studium der Geschichte, Neueren deutschen Literaturwissenschaft und Politikwissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum.

Forschungsschwerpunkte

  • Geschichte der Internationalen Organisationen im 20. Jahrhundert
  • Internationale Geschichte
  • Erinnerungs- und Gedächtnisgeschichte
  • Umweltgeschichte
  • Neue Politikgeschichte
  • Sozial- und Wirtschaftsgeschichte
  • Geschichte der Arbeitsbeziehungen
  • Geschichte des Korporatismus

Funktion innerhalb des Exzellenzclusters

Kollegiatin am Kulturwissenschaftlichen Kolleg (Oktober 2012–September 2013), Forschungsprojekt „Das Weltkultur- und Naturerbe der UNESCO. Kosmopolitisierung des kulturellen Gedächtnisses“
Abstract

Ausgewählte Publikationen

Herausgeberschaft zusammen mit Isabella Löhr: Global Commons im 20. Jahrhundert. Entwürfe für eine globale Welt. Jahrbuch für Europäische Geschichte 15 (2014). Volltext (Open Access)

Konfliktstrategie und Konsenssuche in der Krise. Von der Zentralarbeitsgemeinschaft zur Konzertierten Aktion (= Historische Grundlagen der Moderne, Bd. 3). Baden-Baden 2011. [Diss.]

Universalismen und Partikularismen im Widerstreit. Zur Genese des UNESCO-Welterbes, in: Zeithistorische Forschungen Jg. 8 (2011), H. 3, S. 414-436.

Die Konzertierte Aktion im Spannungsfeld der 1970er Jahre: Geburtsstunde des »Modell Deutschland« und Ende des modernen Korporatismus, in: Ursula Bitzegeio/Jürgen Mittag/Knut Andresen (Hrsg.): Nach dem Strukturbruch? Arbeitswelten im Wandel seit den 1970er Jahren. Bonn 2011, S. 65-86.

Gelsenkirchener Bibliographie (=Schriftenreihe des Instituts für Stadtgeschichte Materialien, Bd. 9). Bearbeitet von Andreas Koch. Unter Mitarbeit von Andrea Rehling. Essen 2004.

Die deutschen Wirtschaftseliten in der öffentlichen Wahrnehmung am Beispiel von »Spiegel«, »Stern« und »Quick«, in: Akkumulation. Informationen des Arbeitskreises für kritische Unternehmensgeschichte, Nr. 18 (2003), S. 1-14.

Die Konzertierte Aktion: Stabilisierungsstrategie oder Fanal der Unregierbarkeit, in: Die Reformzeit des Erfolgsmodells BRD. Die Nachgeborenen erforschen die Jahre, die ihre Eltern und Lehrer geprägt haben, hrsg. v. Jörg Calließ. Rehburg-Loccum 2004 (Loccumer Protokolle 19/03), S. 355-365.