Universität KonstanzExzellenzcluster: Kulturelle Grundlagen von Integration

Über den Exzellenzcluster

Der Exzellenzcluster „Kulturelle Grundlagen von Integration“ ist ein Verbund für kulturwissenschaftliche Forschung an der Universität Konstanz. Die DFG fördert den 2006 eingerichteten Cluster bis Ende 2018 im Rahmen der Exzellenzinitiative, die aus Mitteln des Bundes und der Länder getragen wird.
Über das ThemaÜber die Ziele des Clusters

Das Kulturwissenschaftliche Kolleg Konstanz ist eine der zentralen Einrichtungen des Clusters. Das Kolleg bietet Raum und Zeit für intensive Forschungsarbeit in einem inspirierenden Umfeld – frei von den Zwängen des akademischen Alltags.
Über das Kulturwissenschaftliche Kolleg Konstanz

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"Streit um Asylrecht ist eine Scheindebatte"
Europarechtler Daniel Thym äußert sich in mehreren Beiträgen zur Kritik von Friedrich Merz an Artikel 16a des Grundgesetzes zum Asylrecht:
"Streit um Asylrecht ist eine Scheindebatte", Deutschlandfunk Kultur, 22. November 2018
"Bedeutung des Grundrechts auf Asyl", BR Podcast, 22. November 2018
"Artikel 16a Grundgesetz. Merz liegt mit seiner Kritik am Asyl-Grundrecht falsch", Süddeutsche Zeitung, 22. November 2018
"Krawall um nichts. Friedrich Merz, Kandidat um den CDU-Vorsitz, profiliert sich mit einem Vorstoß nach AfD-Muster. Eine sachliche Grundlage hat dieser eher nicht.", Spiegel, 24. November 2018

Viel Lärm um nichts?
Die Bedeutung des "Globalen Pakts für eine sichere, geordnete und reguläre Migration" der UN liegt laut Europarechtler Daniel Thym darin, dass eine wirksame Migrationspolitik internationale Kooperation brauche. In seinem Beitrag widerlegt oder entkräftet er viele Kritikpunkte daran, fordert aber mehr sprachliche und inhaltliche Offenheit eines Dokuments, das im öffentlichen Diskurs steht.
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 8. November 2018

Die Intellektuellen zerfleischen sich, weil sie den Erfolg der Rechtspopulisten nicht vorausgesehen haben – das ist falsch und kontraproduktiv
Literaturwissenschaftler Albrecht Koschorke analysiert die Selbstkritik liberaler Eliten. Sie spiele nicht nur der populistischen Argumentation in die Hände, sondern verstelle den Blick auf die strukturellen Gründe heutiger gesellschaftlicher Verwerfungen.
Neue Zürcher Zeitung, 10. Oktober 2018

Pläne zur Kindergeldreform. Was ist Gleichbehandlung?
Muss laut EU-Recht die Höhe des Kindergelds, die ein EU-Staat zahlt, unabhängig vom Aufenthaltsort des Kindes berechnet werden?  In seinem Beitrag unterscheidet Europarechtler Daniel Thym zwischen gleicher Leistungshöhe und Gleichbehandlungsgebot. Neben der juristischen Argumentation sei jedoch zu bedenken, dass eine klug gesteuerte Zuwanderung - gerade von Fachkräften - in deutschem Interesse liege.
Legal Tribune Online, 10. August 2018

"Özil ist Opfer, aber er ist auch Täter"
Im Interview mit Kathleen Hildebrand unterscheidet Kulturwissenschaftler Özkan Ezli zwischen Rassismus und Diskriminierung. Eine Aussage Özils, er fühle sich diskriminiert, hätte die Sachlage besser getroffen: Bei Rassismus gehe es um Gruppen, bei Diskriminierung spiele das Individuum noch eine größere Rolle.
Süddeutsche Zeitung, 24. Juli 2018

"Hausgemachte Defizite angehen"
Daniel Thym, Experte für Asylrecht, erklärt im Interview mit Claus Kleber: Da Migration ein komplexes Phänomen sei, reiche es nicht, nur an einem Hebel anzusetzen. Steuerung sei durchaus möglich, der Staat könne vielerlei Maßnahmen ergreifen, um hausgemachte Defizite anzugehen; Lösungsvorschläge dafür lägen bereits "auf dem Tisch".
ZDF, heute journal, 17. Juli 2018

"Residenzpflicht und Rechtschutzverkürzung sind möglich"
Im Gespräch mit FAZ-Redakteur Constantin van Lijnden beantwortet Europarechtler Daniel Thym offene rechtliche Fragen rund um die so genannten Transitzentren, auf die sich CDU und CSU jüngst geeinigt hatten.
FAZ, Rubrik Einspruch, 5. Juli 2018

Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Die Künder des "Kulturellen Gedächtnisses"
Hohe Auszeichnung für die Literatur- und Kulturwissenschaftlerin Aleida Assmann und den Ägyptologen und Kulturwissenschaftler Jan Assmann.
Süddeutsche Zeitung, 12. Juni 2018

Aktuelle Bericht­­erstattung über den Exzellenz­cluster und von seinen Wissen­­schaftlerinnen und Wissenschaftlern

Der Exzellenzcluster wird von der DFG gefördert.

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